Veränderung im interkulturellen Training erreichen – Interview

5. Oktober 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Ein weiteres Interview zu dem Thema „Veränderung erreichen“ mit einer interkulturellen Trainerin: Rita Menge ist Expertin für die Zusammenarbeit zwischen Deutschen und Japanern. Sie führt dazu regelmäßig auslandsvorbereitenden Trainings in Japan und in Deutschland durch. Ebenso hilft sie japanisch-deutschen Teams sich besser zu verstehen und effektiver miteinander zu arbeiten.

Bei den Fragen folge ich sehr vereinfacht dem Kriterienkatalog von Kirkpatrick:
Stufe 1: Zufriedenheit der Teilnehmer
Stufe 2: Wissenszuwachs
Stufe 3: Wirkung

1. Als Einstieg stelle ich die Frage, wie wichtig bei einem Training die Zufriedenheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist – gerade auch wenn die Teilnehmer sich aus ihrer Komfortzone bewegen müssen.

Zusammenfassung: Die Zufriedenheit hat zwei Aspekte: einmal wird man als Trainerin an der zufriedenen Rückmeldung der Teilnehmer gemessen wird. Zum Zweiten müssen sich die Teilnehmer in dem Training wieder finden. Die Fragen und Ängste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen ernst genommen werden.

Wenn man merkt, dass Teilnehmer aus der Komfortzone gelangen, dann wird es beim Thema Interkulturalität erst spannend. Man merkt dann, worum es eigentlich geht – um wesentlich mehr als um Do’s and Dont’s. (Die schlechte Qualität in den letzten Sekunden des Gesprächs bitte ich zu entschuldigen.)

2. Bei der zweiten Fragen geht es um den Wissenszuwachs in einem interkulturellen Training zu Japan.

Zusammenfassung: Gerade bei einem Japantraining ist Wissen sehr wichtig. Die Teilnehmer wissen oft wenig – sind aber auch sehr neugierig und wissbegierig. Wirklich wichtig ist aber die Anwendung des Wissens. Frau Menge gibt auch einen Tipp, wie man das Lernen nachhaltig werden lassen kann: Am Abend einzelne Ereignisse Revue passieren lassen und darüber reflektieren. Die begleitenden Ehepartner können hierbei sehr hiflreich sein.

3. In dem Dreischritt Zufriedenheit, Wissenszuwachs und Wirkung, geht es nun darum, wie stark das Thema Wirkung in einem Training Beachtung findet und inwieweit eine Wirkungskontolle erfolgen kann.

Zusammenfassung: Die erzielte Wirkung zu überprüfen ist sehr schwierig. Es gibt Rückmeldungen von Teilnehmern, die über Erlebnisse berichten, welche nahelegen, dass es offenbar eine Wirkung gegeben hat. Grundsätzlich ist es jedoch kaum nachvollziehbar inwieweit sich Wirkung gezeigt hat.

4. Wie könnte die Wirkung von interkulturellen Entwicklungsmaßnahmen erhöht werden?

Zusammenfassung: Follow-ups vor Ort sind sehr hilfreich. Die Teilnehmer haben dann ganz konkrete Themen die bearbeitet werden können. Als zweite Möglichkeit könnten die Teilnehmer stärker von Deutschland aus betreut werden.

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